Clara Siebert

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Vita Clara Siebert

'Clara' Maria Siebert, geb. Ritter (* 2. August 1873 Schliengen/Lkr. Lörrach - † 23. März 1963 Karlsruhe) war als Politikerin und Schriftstellerin tätig. Sie hatte zusammen mit Albert Siebert einen Sohn. Wie viele Frauen in dieser Zeit absolvierte sie eine Ausbildung als Lehrerin und genoss eine strenge katholische Erziehung, was sie nicht daran hinderte in die Politik zu gehen. Sie gründete den ersten badischen Zweigverein des Katholischen Deutschen Frauenbundes mit und war dort Schriftleiterin von 1909 - 1914. In vielen weiteren sozialen oder christlichen Vereinen war sie Mitglied und brachte sich dort mit ihrem Wissen und Können ein. Im 1. Weltkrieg arbeitete sie im Lazarett des Franziskushauses Karlsruhe. [1] Sie zählt zu den wenigen Frauen, die 1919 in den Badischen Landtag einzog, wo sie sich für die Interessen von Müttern und Kindern einsetzte. Als Hitler 1933 die Macht übernahm, zog sie sich aus dem politischen Leben zurück und widmete sich der karitativen Arbeit in ihrer Gemeinde. In Karlsruhe ist eine Straße nach ihr benannt.

Verbindung zu Lore Friedrich-Gronau

Lore Gronau fertigte 11 S/W-Zeichnungen für Clara Siebert kleinformatiges Hardcover "Heilige Zeit der Kindheit - Ein Begleitbüchlein für Kommunionkinder". Das Buch erschien erstmalig 1930 mit 167 Seiten im Verlag Herder & Co. Verlag.

Quellenverzeichnis

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise